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16.09.2015

Bremen braucht mehr Wohnraum

„Es ist Fakt: Die Stadt Bremen braucht mehr Wohnraum“, so reagiert Uta Kummer, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Bremen-Stadt, auf die jüngste Debatte um gestiegene Mieten und bezahlbaren Wohnraum in Bremen. Es geht jedoch nicht nur um mehr bezahlbare Wohnungen, sondern um mehr Wohnungen insgesamt.

„Angesichts der großen Zahl an Zuwanderinnen und Zuwanderern wird eine bloße Umsetzung und Fortschreibung des GEWOS-Gutachtens mit nur 19.000 Wohnungen bis 2030 nicht ausreichen, um den Konkurrenzdruck zwischen Studierenden und Auszubildenden, Menschen mit geringem Einkommen und geringen Renten und nunmehr auch Zuwandererinnen und Zuwanderern um preiswerte Wohnungen abzumildern“, so Uta Kummer weiter.

„Es geht um verstärkte Anstrengungen bei der Entwicklung bestehender Flächen, wie beispielsweise bei solchen jahrzehntealten Ladenhütern wie der Dietrich-Wilkens-Straße in Hemelingen oder der Ritterhuder Heerstraße in Oslebshausen. Aber es geht auch um die Entwicklung neuer Flächen.“

„Es gehört zur Willkommenskultur für Flüchtlinge auch dazu, ihnen eine Perspektive nach der Unterbringung in der Erstaufnahme zu bieten zu können. Nur so wird Integration gelingen. Angesichts dieser aktuellen Entwicklung fordere ich den Bausenator auf, den bevorstehenden „Stadtentwicklungsplan Wohnen“ darauf auszurichten und auch zusätzliche Flächen auszuweisen.“