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24.11.2015

Mittel für das Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN) erhöhen

Auf ihrem Parteitag am Samstag, den 21. November 2015, hat sich die Stadtbremer SPD schwerpunktmäßig mit Chancengerechtigkeit und Armutsprävention in den Bremer Stadtteilen auseinandergesetzt.

Eine wichtige Rolle in der Diskussion spielten dabei die vielen kleinen Projekte, die direkt vor Ort umgesetzt werden. Dabei ging es besonders um solche Programme wie Wohnen in Nachbar-schaften (WiN), Soziale Stadt, Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS), die Globalmittel der Beiräte und die Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, die die Integration der Flüchtlinge mit sich bringen, sind diese Programme von besonderer Bedeutung. „Es sind gerade diese kleinen Programme, die vor Ort wichtig sind und die helfen, die Stadtteile und Quartiere mit besonderem Förderbedarf zu unterstützen“, erklärt Uta Kummer, die Vorsitzende des Unterbezirkes Bremen-Stadt, „hier zu sparen, ist genau der falsche Weg. Im Gegenteil, angesichts der neuen Herausforderungen müssen hier die Mittel angemessen erhöht werden.“

Es ist im Zuge der Vorbereitungen der Haushaltsberatungen 2016/17 geplant, die Mittel für die einzelnen Gebiete zu kürzen, da mit Blumenthal ein weiteres Gebiet mit Förderbedarf hinzugekommen ist. „Ein gegeneinander ausspielen der Stadtteile ist mit uns nicht zu machen. Wenn sich in einzelnen Stadtteilen die Bedingungen verschlechtern, muss der Rahmen insgesamt erhöht werden, anstatt mit dem Rasenmäher alle Projekte zu kürzen“, stellt Uta Kummer den Parteitagsbeschluss dar. Der Parteitag wendet sich deshalb gegen Kürzungsbestrebungen und fordert eine Erhöhung der WiN-Mittel.

Die Pressmitteilung ist hier zu finden: